Hinweise für Dorn-Patienten
Mitarbeit während der Behandlung
Der Patient trägt durch sein Verhalten maßgeblich zum Erfolg der Dorn-Behandlung bei. Denn über die Behandlung beim Therapeuten hinaus ist bei der Dorn-Therapie (Dorn-Methode) besonders die aktive Mitarbeit des Patienten gefordert.
Selbsthilfeübungen
Eine einmalige Korrektur einer Fehlstellung oder Gelenkblockade reicht für eine dauerhafte Heilung nicht aus. Vor allem das Hüftgelenk verrutscht durch längeres Sitzen recht schnell wieder – oft merkt der Betroffene das nicht einmal. Erst nach einiger Zeit machen sich die Folgen des Beckenschiefstandes wieder als Rückenschmerzen bemerkbar.
Übungen, die der Patient selbst zuhause durchführt, sind deshalb unverzichtbarer Bestandteil einer erfolgreichen und dauerhaft wirkungsvollen Dorn-Therapie. Ein guter Therapeut gibt seinem Patienten passende Selbsthilfeübungen als „Hausaufgaben“ mit, die täglich durchgeführt werden müssen.
In den ersten ein bis drei Monaten nach der Behandlung muss der Patient dafür sorgen, dass das Gelenk in der richtigen Stellung bleibt, z.B. der Hüftgelenkkopf in der Gelenkpfanne. Nur dann straffen und regenerieren sich die Bänder und halten diese Stellung fest. Ohne Selbsthilfeübungen rutscht das Gelenk stattdessen immer wieder aus der Pfanne. Auch wenn die Schmerzen und Probleme verschwunden sind, sollte der Patient seine Übungen zur Vorbeugung fortsetzen.
Ausreichend trinken
Die Dorn-Therapie regt den Stoffwechsel an. Der Körper mobilisiert Schlacken, Säuren und Salze, die er jahrelang in den Gelenkspalten abgelagert hat. Diese unerwünschten Stoffe kann der Patient besser ausscheiden, wenn er reichlich Flüssigkeit zuführt. Pro Tag sollte der Patient zwei bis drei Liter Wasser (möglichst ohne Kohlensäure) und/oder Kräutertee trinken. Kaffee und Milch sind dagegen nicht geeignet.
Anstrengung vermeiden
Nach der Dorn-Behandlung muss der Körper die neue Position der Gelenke und Wirbel stabilisieren. Es dauert einige Tage bis Wochen, bis sich die Muskeln, Sehnen und Bänder an die neue Lage angepasst haben. 4–5 Tage nach der Behandlung sollte der Patient Anstrengungen vermeiden und auf keinen Fall schwer tragen oder die Wirbelsäule einseitig belasten. Dehnübungen und Yoga sind ebenso zu vermeiden wie das Sitzen mit übereinander geschlagenen Beinen. Vorsicht auch bei schnellen, ruckartigen Bewegungen!




